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++ Die "Barbarische" Festung
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Einsam thront der Monte di San Martino über den Berggipfeln, die den oberen Teil des Gardasees vom Gudicarie Tal samt Lomaso trennen. Auf einer über 15.000 qm großen Fläche erstrecken sich dort Ruinen eines spätromanischen Schlosses, das von der Welt bereits vergessen wurde. Dank harter, langjähriger Arbeit, die von der Landesoberaufsicht und von der Gemeinde Lomaso unterstützt und koordiniert wird, konnten die bedeutendsten Teile wiederhergestellt werden. Sie sind Zeitzeugen vergangener ziviler und religiöser Herrschaften, die mit den Namen Bischof Martin und Kloster von Tours zusammengefasst werden können. Wir nähern uns diesem Ort auf abgeschiedenen, längst vergessenen Strassen und Wegen und folgen somit den Spuren von anonymen Pilgern, Wanderern und Soldaten. Erst nach durchschreiten dichter Buchenwälder gibt die Natur heute den Blick auf diesen außergewöhnlichen Fleck Erde frei. Seit fünf Jahren erwacht der Monte di San Martino im Sommer zum Leben. Es kommen Studenten und junge Forscher von italienischen Universitäten (Trient, Mailand, Verona. Padova) und aus dem Ausland (Frankreich, Slowenien, Spanien, Deutschland), um an einem aktiven, internationalen Archäologieforschungslabor über das alpine Hochmittelalter teilzunehmen. Ihre Stimmen und Arbeitsgeräusche beleben den Wald sowie das kleine Dorf Lundo, Hauptlager der ganzen Aktivität. Ab nächsten Sommer nehmen an diesem Labor auch die Forscher der Kommission zur vergleichenden Archäologie römischer Alpen- und Donauländer der Bayerischen Akademie der Wissenschaften teil.
TAG: Dienstag, 15. September 2009 DAUER: Halbtagesausflug PREIS: 30,00 €
BEMERKUNGEN: Es sind gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich. Bei schlechtem Wetter findet dieser Ausflug nicht statt.
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