TRENTO

SCHLÖSSER UND BURGEN IN TRENTINO



 

 

 

          

                                                 Castel Thun

In Vigo di Ton befindet sich eines der schönsten Beispiele Trentiner Burgenarchitektur. Die Burg, in dominierender Lage oberhalb des Nonstals, wurde Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Residenz der Familie Thun, einer der einflussreichsten Familien des Trentino, die die Burg bis 1992 bewohnt hat. Wichtige Besonderheiten der Burg sind das spanische Tor und der Bischofsraum. Heute ist die Burg Teil des Museums des Castel del Buonconsiglio. Ruhetag montags.

 

 

 

 

 

 

 

                                       Castello di Rovereto

Wichtiger Sitz des Italienischen historischen Kriegsmuseums, ist diese mittelalterliche Festung zur Gedenkstätte erhoben worden. 
Am Ende des 13. Jahrhunderts begannen die Grafen Castelbarco mit dem Bau der Burg von Rovereto als Sicherung ihrer feudalen Macht in Vallagarina. Im Schloss ist heute eine der Dienstkutschen von Kaiser Franz Joseph ausgestellt. Bis 1961 wurde da auch die „Maria Dolens" aufbewahrt, die jetzt sich auf dem Hügel von Miravalle befindet und als Friedensglocke und Erinnerung an alle gefallene Soldaten bekannt ist. Ruhetag montags.

 

 

 

 

 

 

                                             Castel Beseno

Die größte Festungsanlage des Trentinos dient heute als sehr erfolgreiche Bühne für Ausstellungen und Aufführungen in historischen Kostümen. Genau auf halbem Weg zwischen Trient und Rovereto beherrscht die Burg. Das Etschtal wurde zum Schauplatz historischer Schlachten zwischen Trentinern, Veronesern und Venezianern war. Die Besitzer der Festung, die Grafen Trapp, übergaben sie 1973 als Schenkung an die Provinz Trient. Zu den sehenswertesten Bereichen dieser feudalen Festungsanlage gehören das Häuschen mit der Pulverkammer, der Uhrenturm und der Getreidespeicher.

 

 

 

 

 

                                              Castel Noarna

Die Burg befindet sich in Nogaredo und war Schauplatz eines berühmten Hexenprozesses, nach dem fünf Frauen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. In dominierender Lage über Vallagarina ist heute die Burg eine renommierte Weinkellerei, die über 35.000 Weinflaschen aufbewahrt. In der St. Rupert Kapelle können herrliche Freskomalereien bewundert werden. Sie wurden auf Wunsch des Architekten Solari realisiert, der auch für den in perfektem Barockstil Bau des Gebäudes verantwortlich war.

Geöffnet von Mai bis Oktober nur zu festen Uhrzeiten (10 – 12:30 Uhr, 15:30 – 19 Uhr), samstags und sonntags. Gruppen nur nach Voranmeldung. 

 

 

 

 

 

                           Castello di Sabbionara d’Avio

Die Festungsmauern, die fünf Türme, der Herrschaftspalast und der eindrucksvolle Bergfried sind der Grund dafür, dass der FAI, der „Fondo per l'Ambiente Italiano" (dt. Fonds für die italienische Umwelt) die Burg zu seinen Gütern zählt. Das Wachhaus bewahrt Freskomalereien aus dem 14. Jahrhundert, wo Kriegsszenen wiedergegeben sind. In dem berühmten „Stanza dell’Amore" (dt. „Liebeszimmer"), das im Bergfried gelegen ist, befinden sich weitere Freskomalereien seltener Schönheit.

Man erzählt, dass einst die Frischvermählten Autari und Theodelinde dort Unterschlupf gefunden haben.

Das Schloss war zunächst in Besitz der Grafen von Castelbarco, die es später an die Venezianer übergaben. Im 17. Jahrhundert gelangte die Burg wieder in Besitz der Castelbarco, die sie schließlich der FAI als Schenkung übertrugen. Geöffnet von März bis September, von 10 – 18 Uhr. Ruhetage montags und dienstags.

 

 

 

 

 

 

                                            Castel Stenico 

Ausstellungssitz des Museums Castello del Buonconsiglio, thront die Burg wie ein Bollwerk über die Judikarien. Vor über 2000 Jahren von der antiken Bevölkerung Stoni errichtet, ist die Burg auch eng mit den Fürstbischöfe von Trient verbunden, die nämlich dort Recht sprachen. Die Legende will, dass die Gefangenen im „Hungerturm" einem langsamen Hungertod überlassen wurden und heute ihre Seelen noch immer in Vollmondnächten unruhig umherirren.
1829 war es Sitz vom „Imperial Regio Giudizio della Valle" (dt. "das Kaiserlich-Königliche Gericht des Tals"). Geöffnet vom 20. November bis zum 5. März nur samstags und sonntags, von 9:30 Uhr bis 17 Uhr. 

 

 

 

 

 

                              Castello del Buonconsiglio

Diese in Trient gelegene Burg gilt als größter Komplex des Trentinos. Einst Residenz der Fürstbischöfe - ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bis 1803 - schuldet das Castello del Buonconsiglio seinen Namen dem ehemaligen Versammlungsort der Gemeinden (dem kleinen Hügel, einst „Malconsey“ genannt, auf dem später die Burg errichtet wurde). Erst „castrum romanum“ und später Festung, fand im Castello del Buonconsiglio der Prozess gegen die italienischen Irredentisten Cesare Battisti, Fabio Filzi und Damiano Chiesa statt. In Besitz der Provinz Trient, der es 1974 vom italienischen Staat übergeben worden ist, beherbergt heute das Castello di Buonconsiglio das „Museo Provinciale d'Arte“ (dt. „das Landeskunstmuseum“). Der „Torre dell’Aquila“ (dt. „der Adlerturm“), die Freskomalereien im großen Saal und der Reliquienschrein des S.Apollinare, sind nur ein paar der Herrlichkeiten, die hier zu finden sind. Geöffnet vom 15. Mai bis zum 18. November von 10 - 18 Uhr. Ruhetag montags (Werktags); geschlossen am 25. Dezember und am 1. Januar.

         

 

 

 

 

                           Castel Toblino

Die Burg aus dem 16. Jahrhundert ist vom gleichnamigen See umgegeben und ist vielleicht die berühmteste und bekannteste Burg des Trentinos. Errichtet auf einer Halbinsel, von der aus man einen herrlichen Blick über den See hat, beherbergt sie heute eine Bar und ein Restaurant. Wie alle Burgen, ist auch das Castel Toblino von Legenden umrankt: hier sollen z.B. damals Feen auf der Insel gewohnt haben. Beweis dafür sei eine in der Mauer am Eingang eingelassene Tafel, die der Archeologe Paolo Orsi als „einzigartig im Bereich der römischen Epigraphik" definierte. Im 16. Jahrhundert baute Bernhard von Cles die Burg vollständig in eine fürstliche Residenz um, die von den Fürstbischöfen von Trient (insbesondere von diejenigen der Adelsfamilie Madruzzo) sehr beliebt war.

 

 

 

 

 

 



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